Feuchtigkeit in der Wohnung? So reagierst Du richtig und präzise
Feuchtigkeit in der Wohnung kann zu vielfältigen Problemen führen und fällt oft erst auf, wenn es zu spät ist. Aber selbst wenn man Bescheid weiß: wie findet man die Ursache?
Dunkle Flecken oder gar Schimmel sind Auswirkungen von zu hoher Feuchtigkeit. Oft sind aber schon geringere Anzeichen wie ein muffiger Geruch oder Kondenswasser Grund genug zu handeln, denn: Feuchtigkeit, die im Mauerwerk sitzt, kann schwerwiegende Folgen haben. Befindet sich zum Beispiel aufgrund eines Bauschadens Wasser in der Wand, kann Schimmel entstehen, welcher organische Materialien wie etwa Tapeten oder im schlimmsten Fall tragende Holzbalken zersetzt.
Neben einem unschönen Geruch hat Schimmel aber auch gesundheitliche Konsequenzen für die Bewohner*innen: Schimmelpilze können bereits vorhandene Atemwegserkrankungen verstärken und allergische Reaktionen hervorrufen.
Besonders anfällig sind Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, wie z. B. Die Küche oder das Badezimmer. Hier hilft regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen, also auf mindestens 16 Grad in der Heizperiode. Zusätzlich kannst du die Luftfeuchtigkeit mit einem Thermo- Hygrometer messen. Dieses zeigt dir die Luftfeuchte an und warnt dich, wenn diese einen Wert überschreitet, der Schimmel begünstigt.
Was aber, wenn das Bad kein Fenster hat und es keinen Sinn ergibt den Keller aufzuheizen? Wenn in einem Kellerraum Wäsche getrocknet oder Lebensmittel gelagert werden ist es grade in diesen Fällen wichtig, dass du die Luftfeuchtigkeit in diesen Räumen misst, kontrollierst und gegebenenfalls reduzierst um Schimmel vorzubeugen. Das geht zum Beispiel mit einem Luftentfeuchter.
Manchmal aber reicht das nicht. Hast du Feuchtigkeit in deiner Wohnung festgestellt, weißt aber nicht, woher sie kommt, musst du schnell handeln. Ursachen könnten sein:
unzureichende oder beschädigte Isolierungen oder Abdichtungen
Wassereintritt von außerhalb, bspw. durch Starkregen oder Überschwemmungen
Wasserschaden durch Leitungsschäden und Rohrbruch
Probleme wie diese haben oft schwerwiegende Konsequenzen wenn man nicht schnell genug handelt und können sich auf weite Teile der Wohnung ausweiten. Außerdem lassen sie sich meistens nicht ohne passende Hilfswerkzeuge einordnen und beheben.
Die Lösung für das Problem: Ein Feuchtemessgerät! Das elektrische Feuchtigkeitmessgerät Hydromette Compact B von Gann eignet sich perfekt dafür, oberflächennahe Feuchtigkeit in Wänden, Boden und Decke schnell und unkompliziert zu lokalisieren. Das dielektrische Messverfahren ermöglicht dabei eine zerstörungsfreie Feuchteindikation, da das Gerät keine Sonden etc. benötigt, sondern ein elektrisches Feld erzeugt und anhand der Rückkopplung Feuchtigkeit ortet.
So findest du Leckagen oder kaputte Isolierungen schnell und sparst viel Geld, weil du nicht großflächig Wände öffnen musst um undichte Leitungen zu finden. Im besten Falle handelst du schnell genug und kannst schwerere Schäden abwenden. Ist Feuchtigkeit zu lange und tief in Wänden vorhanden, kann die Bausubstanz beschädigt sein und du musst das Bauteil möglicherweise erneuern. Wenn dir dir unsicher bist, ist es ratsam einen Fachmann einzuschalten. Hier helfen sog. Leckorter oder Wasschadensanierer. Auch Bauunternehmen (Maurer) oder Malerfachbetriebe können helfen.
Dazu ist das Feuchtigkeitsmessgerät schnell einsatzbereit und einfach zu handhaben.
Welche Feuchtigkeit ist normal ?
Welche Feuchtigkeit darf eine Wand haben*?
0-50 Digits trocken
50-70 Digits erhöht
70-100 Digits feucht
*Je nach Material / die genannten Werte stellen unverbindliche Richtwerte dar.
Übrigens: Auch bei Neubauten und Sanierungsarbeiten lohnt es sich einen Feuchteindikator einzusetzen um Belegreife und Restfeuchte festzustellen und diese gegebenenfalls mit einem Raumentfeuchter oder Bautrockner zu beseitigen.